Berufsbedingte Hauterkrankungen - überwiegend Abnutzungsdermatosen durch täglich ständigen oder wieder-holten Kontakt mit schwach reizenden Arbeitsstoffen - lassen sich mit den 3 Stufen des Beruflichen Hautschutz wirksam verhindern:
Stufe 1: Hautschutz vor der Arbeit bereitet die Haut auf die Abwehr einer möglichen Gefährdung vor (preconditioning). Hautschutz erleichtert die Hautreinigung und reduziert damit Belastungen und Schädigungen der Haut durch über-mäßige und unsachgemäße Reinigungs-maßnahmen.
Stufe 2: Hautreinigung soll möglichst schonend erfolgen, um die Hautbelastung zu minimieren. Deshalb ist das Reinigungsmittel stets nach Art und Intensität der Verunrei-nigung auszuwählen.
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Stufe 3: Hautpflege nach der Arbeit unterstützt die Wiederherstellung der natürlichen Haut-barriere (reconditioning) und damit die Gesunderhaltung der Haut. Das Aus-trocknen, rissig werden und erleichterte Eindringen von Schadstoffen wird durch regelmäßige Hautpflege verhindert.
Ausgangspunkt für die richtige Auswahl der Hautmittel ist die Gefährdungs- ermittlung nach dem Arbeitsschutz- gesetz. Entsprechend der Rangfolge der Schutzmaßnahmen nach dem TOP-Prinzip (Technische vor Organisa-torischer vor Persönlicher Schutz-ausrüstung) erfolgt die Auswahl von Hautschutzmitteln im Rahmen der Ermittlung der persönlichen Schutz-ausrüstung (PSA).
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